VITA

….Rainer Kaiser gehört zu den innovativen jungen Künstlern, die vergessene Techniken wieder entdecken. Insbesondere auf dem Gebiet der Grafik hat er auf höchst innovative Weise kaum bekannte Verfahren zu neuem Leben erweckt und weiterentwickelt. Er kombiniert Cyanotypie mit Fototechnik, experimentiert auf dem Gebiet der Intagliotypie oder forscht nach neuen Strukturen, die sich zum Beispiel durch die Reaktion von Acrylfarbe und Wachs ergeben. In der aktuellen Ausstellung ‚offene Räume‘ präsentiert Kaiser die Ergebnisse einer von ihm entwickelten Technik, die Malerei und Radierung kombiniert. Auf Papier mit Motiven in Ölkreide wird ein zweites Blatt gelegt, das durch das Tränken in Wachs eine transluzente Transparenz gewinnt. In diese empfindliche zweite Haut des Bildes werden – vergleichbar zu einer Kaltnadelradierung – Motive eingeritzt und in die Gravur Pigmente eingerieben. Die nur flüchtig angelegten Chiffren, die haptisch zu ertasten sind, bilden fragmentarische Formen, welche durch die Schichtung und das sanfte Leuchten der Wachsschicht eine geheimnisvolle Poesie entfalten…. (Text-Auszug zur Ausstellung ‚Offene Räume‘ in der Galerie Palme von C. Burchard)<

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