Annette Bohn-Meinecke

Fremd und vertraut

Malerei auf Leinwand, Holz und Papier sowie kleine Bronzeplastiken


20. März bis 25. April

Do + Fr 15 – 19 Uhr, Sa + So 11 – 15 Uhr unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Hygiene- und Abstandsregelungen.       

Bitte melden Sie Ihren Besuch an: 0172 – 615 84 97 oder info@kunstraum-vincke-liepmann.de

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Rundgang durch die Ausstellung

„Fremd und vertraut“ betitelt Annette Bohn-Meinecke ihre Ausstellung im Kunstraum Vincke-Liepmann. Zu sehen sind Malerei auf Leinwand, Holz oder Papier und kleine Bronzeplastiken. Alle Arbeiten beschäftigen sich auf den ersten Blick gesehen mit der menschlichen Figur.

Vor einigen Jahren entdeckt die Malerin eine Sammlung von alten Familienfotos aus den 20er Jahren. Diese geben Inspiration für lange Zeit. Auf der Suche nach der eigenen Identität, entstehen Bilder und Skulpturen – keine Abbilder der vertrauten oder auch fremden Vorfahren, sondern verfremdete Menschenbilder auf der Suche nach der eigenen Identität.

Ein anderes Thema, das Annette Bohn-Meinecke seit der Studienzeit immer wieder beschäftigt ist Zirkus und Bühnenszene. Diese Arbeiten entstehen spontan aus dem Unterbewussten, zeigen oft stark bewegte und farbige Szenen, die man als eine Art inneres Theater beschreiben könnte. Annette Bohn-Meinecke nennt diese Gestalten „Untermieter in Kopf und Herz“.

Nach innen geht die geheimnisvolle Reise. Die Welt der Dinge, das, was wir Natur nennen, ist nur Artefakt, Projektionsfläche, gefrorener Geist. Die fantastischen Figurationen im großen Welttheater der Annette Bohn-Meinecke sind Ausdruck inneren Erlebens und nicht Imitation von Gegenständen. Jedes Bild wird so zum Tagebuch der eigenen Existenz.

Ihre Kunst tritt nicht in Konkurrenz zur Wissenschaft oder zu den Erfahrungs-Routinen einer pragmatischen Lebens-führung. Sie hat ihre eigenen Terrains: den Traum, das tiefe Unbewußte, Ängste und Wünsche. Ihre Bilder sind ihr Reich der Freiheit. Getrieben von Unruhe, bieten sie ihr die Gelegenheit der Expression des eigenen Selbst und der Explikation der Möglichkeiten menschlichen Seins. Das Auge des Betrachters wird zum Regisseur der unübersichtlichen Szene. Was er komponiert, während er scheinbar nur schaut, erzählt dann von ihm selbst.

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zu Arbeiten aus Galerie-Beständen

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