VITA

Mitgliedschaften

Kunst und Kultur Pirmasens e.V., Gesellschaft für Bildende Kunst, Trier Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Rheinland-Pfalz Arbeitgemeinschaft Pfälzer Künstler (APK)

Einzelausstellungen und -beteiligungen

Für den Künstler Matthias Strugalla bedeutet Zeichnen Lust. Und die überträgt sich auch auf den Betrachter. Das bestätigt einmal mehr seine aktuelle Trierer Schau, die im im Palais Walderdorff am Domfreihof zu sehen ist. Einer riesigen Spielwiese gleicht sein schwarz-weißer Kosmos aus Papier, Linien und Tusche, in der menschliche Figuren und Glieder Purzelbäume schlagen, einander umschlingen, sich lieben und sogar miteinander kämpfen.
Strugallas Zeichenwelt ist eine quirlige bisweilen dramatische Bilderwelt, in der zuweilen ein perfekt gesetzter Tuschfleck – fast wie ein musikalischer Tusch- dem Auge Halt gibt. Strugallas Zeichenserien enthalten Nachrichten aus der menschlichen Provinz, die für den in der Pfalz lebenden Künstler der Komödie weiter näher ist, als der großen Tragödie. 
Das macht nicht zuletzt sein seit langem virtuoser Umgang mit Zeichenstift und Tusche und sein Gefühl für die Komposition als Zusammenhang aus geschlossener und leerer Fläche, aus Ruhe und Bewegung. 
Auch dass Strugallas gezeichnete Wahrheiten von menschlicher Lust und menschlichem Leid nicht selbstsicher wie Spruchweisheiten oder Lehrsätze daherkommen, sondern leicht wie ein paar geistreiche Randbemerkungen zum Thema Mensch, verdankt sich dem eindrucksvollen Talent des 1948 im Vogtland geborenen Zeichners. Im besten Sinne hingeworfen wirken seine Bildgedanken, wie zerbrechliche Wahrheiten – um einen früheren Ausstellungstitel zu zitieren. Flüchtig wie Menschsein selbst scheinen diese Zeichnungen, eine sich scheinbar endlos fortsetzende Reihe an Bewegungen, die bei aller Zartheit dennoch eine große innere Energie entwickelt

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