Aus der Auseinandersetzung mit ursprünglicher Kunst, Ausdrucksformen fremder Kulturen, Kinderzeichnungen und Bildern der sog. Outsider Art entwickelt Elke Weickelt aus einfachen Formen eine Bildersprache, die sich entgegenstellt den komplexen Bildern der heutigen Zeit.

Ihr künstlerischer Weg ist die Suche nach dem Wesentlichen durch Reduktion, die Suche nach einfachen Bildern und Symbolen für das eigene „In-der-Welt-sein“, auch die Infragestellung des vermeintlich so klaren Gefüges der Dinge durch das Spiel mit Form, Komposition, Perspektive und Farbe.

Die Arbeiten haben keine Titel und sind in ihrer Darstellung so offen, dass der Betrachter seine Erinnerungen und Assoziationen finden oder entwickeln, seine eigenen Geschichten erzählen kann.

Elke Weickelt setzt sich mit der Frage auseinander: Was bleibt vom Anfang bis zum Ende einer Biografie, welche Formen, welche Farben, welche Bilder? Worauf greifen wir später in unserer Entwicklung zurück? Wo schließt sich der Kreis?

VITA

  • Geboren in Oldenburg i.O., Hochschulstudium und Promotion
  • 1989-1993 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim
  • Projektstudium bei Siegfried Kaden.

Kunstpreise

  • 1997 Welde-Kunstpreis
  • 2004 Willibald-Kramm-Preis
  • 2007 1. Kunstpreis Kunstkreis Südliche Bergstrasse e.V. Wiesloch-Walldorf

Öffentliche Sammlungen und Ankäufe

  • Bundesministerium f. Verkehr, Bau u. Wohnungswesen, Berlin
  • Bundesministerium der Verteidigung, Berlin
  • Regierungspräsidium Karlsruhe / Sammlung Rhein-Neckar-Kreis
  • Stadt Heidelberg / Stadt Walldorf / Universität Köln
  • Gemeinde Hirschberg / Gemeinde Dielheim
  • Universität Heidelberg / SAP Walldorf / PZN Wiesloch
  • Museum Sammlung Prinzhorn

Kunstwerk am Bau / Kunst am Bau / Kunst im Öffentlichen Raum

  • 2005 Gestaltung Aussenfassade Wohnhaus, 69234 Dielheim
  • 2006 Wohnprojekt Albstadt, Wandmalerei, 112m lfd. Wandfläche
  • 2007 „IRO-Denkmal“, Plastik: Bronze, Klinkerstein, PZN Wiesloch

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