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KUNSTRAUM
VINCKE - LIEPMANN
Häusserstrasse 25
D-69115 Heidelberg
Während Ausstellungen:
Do + Fr 15 - 19
Sa + So 11 - 15
oder 0172 - 615 84 97

Rolf Altena

 

NÄCHSTE AUSSTELLUNG: 12. November bis 18. Dezember 2016

 

VITA

1947         geboren in Gunzenhausen

1969 – 74 Studium der Chemie an der Technischen Hochschule Stuttgart

 

1969 – 74 Studium der Bildenden Kunst an der Staatlichen Akademie Stuttgart bei Prof. Peter Grau und Prof. Horst Bachmayer

 

1979 – 85 Hochschulassistenz an der Kunstakademie Stuttgart in der Klasse für Allgemeine Künstlerische Ausbildung bei Prof. Dieter Groß

1987 – 94 Künstlerische Lehrtätigkeit an der Kunstakademie Stuttgart

ab 1994    freischaffend im Bereich künstlerische  Keramik und Malerei

 

Ausstellungen (Auswahl)

2016        Galerie Györfi, Herrenberg; Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg

2015        Zehntscheuer, Rottenburg; Galerie W, Gunzenhausen; Galerie Josephski-Neukumm, Issing

2014        Galerie Zaiss, Aalen; Galerie Kolczynski, Stuttgart

2013        Galerie Kolczynski, Stuttgart; Galerie Josephski-Neukum, Issing

2012        Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg

2011        Ansbach, Bachwochen; Galerie W, Gunzenhausen mit Werner Lehmann

2010        Galerie Zaiss, Aalen (Art Karlsruhe); Galerie Kolczynski, Stuttgart; Galerieverein Leonberg; Galerie in der Stadtsparkasse Schweinfurt

2009        Zehntscheuer Rottenburg mit H. P. Schlotter; Kunstverein Ellwangen; Galerie Josephski-Neukum, Issing

2008        Art Karlsruhe (Galerie Zaiss); Galerie im Helferhaus, Backnang; Galerie W, Gunzenhausen 

2007        Art Karlsruhe (Galerie Zaiss); Städtische Galerie Bad Saulgau; Galeriehaus Horn, Rohrdorf / Nagold; 

2006        Art Karlsruhe (Galerie Zaiss); Galeriehaus Horn, Rohrdorf / Nagold; Galerie Zaiss, Aalen; Ausstellungshaus Dingethal, Weil der Stadt

 

Ein Kennzeichen der Kunst von Rolf Altena war von Anfang an eine gewisse Schwerelosigkeit. Was er aufs Bild brachte, war immer irgendwie luftig, leicht und schwebend. Es war, als hätte die Erdanziehung, die Erdenschwere hier kein Recht. Die Gegenstände erscheinen oft so, als ob sie tanzten. Diese Lebendigkeit die Rolf Altena den Sachen zusprach, erinnerte an animistisches Denken, wonach jedes Ding belebt und von einer innewohnenden Kraft zusammen gehalten wird. Es war so, als ob Altena den Dingen ihre Funktion wegnehme und im Gegenzug ihnen ihre Seele wieder zurückgäbe. Und über allem lag - was Wunder wenn die Erdenschwere fehlt - eine Heiterkeit und Durchsichtigkeit, die ansteckend und befreiend wirkt. Seine Kunst war immer heiter und ernst zugleich.

Von Dubuffet ist der Satz überliefert, die Kunst müsse gleichzeitig lachen und weinen machen. 

Die Gesichter und Menschlein, die Rolf Altena erfunden hat, haben zumeist etwas Hilfloses oder Unglückliches an sich; sie kennen sich in der Welt nicht recht aus und zeigen es. Sie haben keinen rechten Halt. Sie tanzen nicht mehr, sie stolpern eher oder stehen auf wackligen Beinen.

Dr. Klaus Horn (gekürzt)