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o. T., 23 x 30 cm, 2001 - 2004, Ölfarbe auf Wachs

o. T., 40 x 60 cm, 2007

o. T., 23 x 30 cm, 2011

o. T., 23 x 22 cm, 2006

o. T., 63 x 53 cm, 2001, Öl auf Holz

Mischtechnik auf Papier 1997-2001 zu: S.Beckett (Texte um Nichts)

Mischtechnik auf Papier 1997-2001 zu: V. Nabokov (Ada oder das Verlangen)

o. T., 23 x 30 cm, 2001 - 2004, Ölfarbe auf Wachs

Elisabeth Endres

nächste Ausstellung: März / April 2018

 

Vita

1947    in Karlsruhe geboren

1962    Ausbildung zur Goldschmiedin in Pforzheim

1966    Studium der Malerei in Dornach /CH

1968    Arbeitsaufenthalt in Amsterdam

1969    Kunsterzieherin in einem Internat bei Montreux /CH

1970    Auslandsaufenthalt in Südafrika

1972    freischaffende Künstlerin in Leutersberg bei Freiburg

 

Der Betrachter muss nicht im derzeitigen Lebensalter der Künstlerin sein und ihre Erfahrungen als Frau, Mutter, mitleidender Mensch teilen zu können, um angerührt zu werden. Diese Darstellungen wirken direkt, wecken Erinnerungen und oft im Unterbewusstsein schlummernde Bilder, denen sich zu entziehen schwer ist – wenn überhaupt gewollt. Der Hund, der sich zum Menschen hochreckt – tut er dies aus Liebe oder um ihn zu verletzen? Die Mutter, die ihr Kind umklammert – schützt sie es oder erstickt sie es? Das Motiv Mutter-Kind kehrt oft wieder und hat, wie die Künstlerin gerne preisgibt, seinen realen Hintergrund in ihrer Biographie. Umso erstaunlicher, dass diese ganz persönlichen Erlebnisse als so allgemeingültig empfunden werden; die sichtbar gemachte Ambivalenz zwischen Gewalt und Zärtlichkeit ist wohl öfter vorhanden, als es der sich auf der sicheren Seite des Lebens glaubende Mensch wahrhaben will. Bei aller Treffsicherheit die Tragik des Lebens betreffend kommt – Gott sei dank – auch der Humor nicht zu kurz, etwa in der Umwandlung der Katalogdarstellungen von üppigen Kaminaufsätzen im Geschmack des ausgehenden 19. Jahrhunderts in "feine" Damen , kostbar gewandet und unwiderstehlich komisch.

www.elisabethendres.de.