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E l k e  W e i c k e l t




o. T., 2011, Mischtechnik auf Leinwand, 75 x 95 cm       

 





Geboren in Oldenburg i.O., Hochschulstudium und Promotion

1989-1993 Studium an der Freien Kunstakademie Mannheim

Projektstudium bei Siegfried Kaden.

 

 

Kunstpreise


1997    Welde-Kunstpreis 

2004    Willibald-Kramm-Preis

2007    1. Kunstpreis Kunstkreis Südliche Bergstrasse e.V. Wiesloch-Walldorf

 

 

Öffentliche Sammlungen und Ankäufe 

 
Bundesministerium f. Verkehr, Bau u. Wohnungswesen, Berlin

Bundesministerium der Verteidigung, Berlin

Regierungspräsidium Karlsruhe / Sammlung Rhein-Neckar-Kreis

Stadt Heidelberg / Stadt Walldorf / Universität Köln

Gemeinde Hirschberg / Gemeinde Dielheim

Universität Heidelberg / SAP Walldorf / PZN Wiesloch

 

 

Kunstwerk am Bau / Kunst am Bau / Kunst im Öffentlichen Raum
 

2005    Gestaltung Aussenfassade Wohnhaus, 69234 Dielheim

2006    Wohnprojekt Albstadt, Wandmalerei,112m lfd. Wandfläche

2007    „IRO-Denkmal“, Plastik: Bronze, Klinkerstein, PZN Wiesloch




o. T., 2011, Mischtechnik auf Leinwand, 90 x 90 cm




o. T., 2011, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 70 cm




o. T., 2011, Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 70 cm




Kurze Darstellung meiner künstlerischen Entwicklung

 

Der Ausgangspunkt meiner künstlerischen Entwicklung war zunächst die Auseinandersetzung mit der Ausdruckskraft der bildnerischen und plastischen Sprache  der sog. Primitiven Kunst, der Kunst der Geisteskranken und der Kinderzeichnungen.

Davon ausgehend habe ich mich in einer Werkphase 1998/99 ausschließlich mit den Grundformen (Dreieck, Viereck, Rundes) auseinandergesetzt und durch deren Komposition das dadurch mögliche Assoziationspotenzial beim Betrachter untersucht.

Daraus entstanden einfache figürliche Zeichnungen.

Ungerade“ und „Einfach“ sind die Titel zweier zentraler Werkgruppen.

Sie benennen die wesentliche Merkmale meiner Formen, die auch eben den ursprünglichen Darstellungen entstammen.

Die Ausdruckskraft und das Assoziationspotential dieser „einfachen Formen“ sowie der Verzicht auf interpretierende Titel bahnen den individuellen Zugang des Betrachters und fordern zur Kommunikation mit dem Bild auf.

In meiner Ausstellung im Heidelberger Kunstverein 2006 habe ich mich mit dem Begriff der „Einfachheit“, der immer Thema meiner Kunst war und ist, auseinandergesetzt. 

2010 beginnt eine neue Werkphase, in der ich meine Kunst in einen Dialog setze mit Zitaten aus der ursprünglichen Kunst. So sind die im Kunstraum Vincke-Liepmann gezeigten Übermalungen und Leinwandarbeiten entstanden, die  zurück zu den Ursprüngen meiner künstlerischen Entwicklung führen.

Damit schließt sich für mich ein Kreis.

Vielleicht ermöglicht dies auch eine neue Auseinandersetzung mit ursprünglicher Kunst, durch das Hereinholen in einen neuen Kontext, hier durch den Dialog mit dem, was letztlich aus ihm selbst entstanden ist.

„Der Ursprung ist immer noch gültig.“

Meine Ausstellungstätigkeit beginnt 1990.

Der Schwerpunkt liegt in der Malerei, begleitet von Projekten, Installationen und Kunst im öffentlichen Raum.

Seit einigen Jahren wird die plastische Umsetzung meiner Formensprache begleitet von Raum- und Körperarbeit in Form von Butoh-Tanzperformance, seit 2008 im zwischenTanz-Ensemble (Alexander Peschko).

                                                                                                                                                                            Elke Weickelt 2011